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Hacking at Random - Bildergalerie


Diesmal mache ich es kurz: Die Bildergalerie zu "Hacking at Random" ist online!

Wie gewohnt zu finden unter "Veröffentlichungen" -> "Multimedia" oder hinter diesem Link. Als Anreiz nun fünf zufällig gewählte Schnappschüsse:

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PS: Dies war der (nun endgültig) letzte Blogeintrag zu diesem Thema.

Die negative Seite von HAR


So positiv die Veranstaltung "Hacking at Random" auch gewesen sein mag, es gab dennoch ein paar negative Aspekte, welche das Gesamtbild jedoch zum Glück nur wenig trübten.

Die Reise begann mit einem Fehler meinerseits: Ich habe es vermasselt am Frankfurter Flughafen auszusteigen und bin stattdessen bis zum Hauptbahnhof gefahren. Dieser kleine Fehler beim Lesen der Bahnverbindung kostete mich zwei Stunden, die ich in Frankfurt mit Warten verbringen durfte. Lustig war es dennoch! Ein Mann lief umher und fragte, ob jemand ein "echtes Autogramm" des verstorbenen Michael Jackson kaufen möchte. Mal ganz abgesehen davon, dass es am Frankfurter Hauptbahnhof etwa 5 Minuten dauert bis die erste Person zwecks Geld und Zigaretten fragt.

Endlich im Zug und in den Niederlanden durfte ich dann erleben, was Rassismus bedeutet und wie sinnbefreit und schwachsinnig er ist! Die Leute waren anfangs sehr freundlich und hilfsbereit, da ich am Bahnhof recht ziellos umherirrte, bis sie merkten, dass ich Deutscher bin: Augenblicklich wurden sie unfreundlich(er)! Wenigstens sachlich bekam ich eine Antwort, die dann aber nur noch aus maximal drei Wörtern bestand.

Damit auch das Thema Wetter hier nicht zu kurz kommt: So heiß es tagsüber war, so kalt war es nachts! War man dann endlich im Zelt und im warmen Schlafsack, durfte man den nächsten Schock morgens erleben, wenn die Sonne die Temperatur im Inneren unerträglich werden ließ. An ein Aufstehen nach 8 Uhr morgens war nicht zu denken, außer man wollte sich mit seinem eigenen Schweiß duschen.

Da ich schon von Schlafen rede: Danke an meinen Bekannten aus München für die Oropax! Ohne die wäre ich wohl nie zur Ruhe gekommen.

Die positive Seite von HAR


Die Veranstaltung "Hacking at Random" ist vorbei und hinterlässt eine enorme Menge Eindrücke, welche verarbeitet werden wollen. Eine Bildergallerie wird folgen, doch zuerst eine rein subjektive Schilderung der positiven Erlebnisse; jedenfalls eines Bruchteils davon.

Beginnen sollte man immer mit... dem Wetter! Und das war einfach perfekt: Sonnenschein pur und kein einziger Tropfen Regen die ganze Woche. Der kleine See auf dem Gelände erfreute sich somit einiger Beliebtheit bei den Teilnehmern (und den täglich erscheinenden ca. 23 Einwohnern des Dorfes Vierhouten). Nick Farr von "The Hacker Foundation" (USA) sorgte für den ersten Schock der Veranstaltung, indem das Gerücht verbreitet wurde er sei am Flughafen verhaftet worden. Letztlich schien es jedoch ein gut organisierter Hoax gewesen zu sein.

Meine erste Begegnung hatte ich am Bahnhof mit Anakata von "The Pirate Bay". Das Gesicht und der Akzent kamen mir sehr bekannt vor, aber so wirklich real kam mir das im ersten Moment dennoch nicht vor. Ein interessanter Auftakt war es jedenfalls!

Untergekommen bin ich bei einem guten Bekannten aus München und anderen Personen aus Deutschland und der Schweiz, welche sich an einem Platz in der Nähe des Sees zusammengefunden haben. Morgens nach dem Aufstehen war somit immer eine interessante Diskussion möglich, bis dann jeder seines Weges ging. Die meiste Zeit verbrachte ich beim CCC Berlin Dome, in dem Mumpi (Phonoelit) nachts auflegte, im Geraffel-Village, bei dem ich sehr freundlich empfangen wurde und neue Kontakte knüpfen konnte und bei den Jungs von 2600nl.

Zufälligerweise hat mich sogar Steffen Wernery, Mitgründer und Ehrenmitglied des Chaos Computer Club, in ein Gespräch verwickelt, was ihm großen Spaß zu bereiten schien, da ich nicht wusste, wer er überhaupt ist. Letztlich erfuhr ich einige Geschichten aus der "guten alten Zeit" mit Wau Holland und anderen.

Damit dieser Eintrag sich nicht in ewig vielen Details verliert bleibt zu sagen, dass die Nacht mein Freund war, bunte Lichter und Laser an jeder Ecke eine geniale Atmosphäre boten. Ohne Technik lebte es sich leichter. Zeit spielte keine Rolle. Wenn ich was tun wollte, tat ich es. Sofort und so lange, wie ich wollte!

PS: Stay tuned for the upcoming picture gallery.

HAR - Hacking at Random


Weniger als 24 Stunden sind es noch, dann werde ich in den Zug steigen und Richtung Norden fahren. Ziel ist die Stadt Vierhouten in den Niederlanden. Lange hat es gedauert seit dem letzten Urlaub in der parlamentarischen Monarchie, welche wohl weithin bekannt ist als besonders liberal gegenüber Drogen (Cannabis).

hacking_at_random

Es wird keine Blogeinträge geben. Es wird keine Möglichkeit geben mich zu kontaktieren. Das einzig technische Gerät wird eine Digitalkamera sein, welche allein dem Zwecke dient menschliche Seelen und die verschiedenen Momente der Reise einzufangen.

Genug der leeren Worte. Valete!

Zero For Owned 5


Die Black Hat Security Conference in Las Vegas ist vorbei und hinterlässt neben vielen sehr interessanten Vorträgen auch ein weiteres E-Zine für die Hacker/Cracker Szene; das so genannte "Zero For Owned" in der fünften Ausgabe. Seit Ende 2006 hat sich dieser Verbund von Angreifern zum Ziel gesetzt die "Großen" der Szene ins Visier zu nehmen. Vor allem solche, die sich "Hacker" auf die Stirn schreiben, jedoch mit IT Security allein wirtschaftliche Interessen verbinden. Generell kann es jedoch jeden treffen und in Ausgabe 5 traf es unter anderem:

- Binary Revolution
- Kevin Mitnick
- Dan Kaminsky
- Hak5
- PerlMonks
[und so weiter...]

Das E-Zine scheint aller Wahrscheinlichkeit nach real, was Bestätigungen Betroffener, wie zum Beispiel eine Meldung auf PerlMonks.org, belegen:

Some time on May 20, 2009, an unused (but still on line) perlmonks
server was hacked, and its root password obtained by unknown
individuals. The hacker(s) dumped contents from the perlmonks user
database on that machine, data which is estimated to be current
as of approximately September 2008.
[...]
The published material included the passwords, email addresses,
and "real" names of all of the members of janitors and
Saints in Our Book. However, the hackers presumably obtained,
and could distribute, the user info of all perlmonks users
- at least those existing as of last September.
[...]

Nebst den eigentlichen Angriffen und Datensätzen besteht das E-Zine auch aus vielen Texten, welche die Meinung der Autoren verdeutlichen sollen und zum Nachdenken anregen; Schwarzer Humor und ASCII Kunst kommen auch nicht zu kurz. Wie auch immer man zu solchen Aktionen stehen mag: ZFO hat Stil!

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, kann dies zum Beispiel auf Milw0rm tun:

Zero For Owned [1] [2] [3] [4] [5]

Black Hat - Der Name war Programm.