An einem Abend gelesen. Spaß gehabt. Mehr auch nicht.
Sofern es experimentelle Werke der Literatur ähnlich der Musik gibt, so ist
dieses Buch eindeutig eines davon. Beginnend mit den fiktiven Aufzeichnungen einer
dem Ende nahen Person, geht das Buch über zu der Geschichte einer genialen, aber
soziopathischen Computerexpertin. Der Lesefluss wird durch eine scheinbar sinnfreie
Ansammlung von Textfetzen kontinuierlich unterbrochen, deren "Sinn" sich am
Ende offenbart.
Und das ist wohl das Schlimmste an diesem Buch: Der Schluss. Einige gute Aspekte mag es
haben, aber der Ausgang ist selbst für meine Verhältnisse einen riesen Schritt zu skurril.
Wenn nicht sogar total bescheuert.